Monatliche Teezeremonie


Wir halten koreanische Teezeremonien ein bis zwei Mal pro Monat. Falls Sie interesse haben an einer koreanischen Teezeremonie teilzunehmen, würden wir uns sehr freuen. Bitte hinterlassen sie hierzu ihre Kontaktadresse per email: otticakorea@naver.com. Es kostet nur 10€ pro person.


 


 **  Dado :다도  (= Traditionelle koreanische Teezeremonie )


Verschiedene alte Aufzeichnungen belegen, dass Dado, eine Form der Wahrheitssuche durch Teetrinken, seit der Zeit der alten Königreiche existiert. Insbesondere die „Denkwürdigkeiten der Drei Königreiche“ weisen darauf hin, dass die Entwicklung des Dado mit den jungen, adligen Kriegern aus dem Silla-Reich, auch bekannt als Hwarang, begonnen hat. In diesen Texten wird berichtet, dass der Hwarang-Mönch Chungdam bei der Begegnung mit dem König von Silla Mitte des 7. Jahrhunderts einen Behälter aus Kirschholz, gefüllt mit Utensilien für die Teezubereitung, auf der Schulter trug. Tee wird hauptsächlich seines Geschmackes wegen getrunken, er ist aber auch ein gesundes Getränk, das dem menschlichen Körper so gut tut, dass man ihn auch als Medizin verwendet. Tee trägt zur Stärkung des Körpers bei, die wichtigste Voraussetzung für ein gesundes Leben. Darüber hinaus sorgen die Hingabe und die Etikette, mit der das Brühen, Servieren und Trinken des Tees vonstatten geht, ebenso wie die ruhige, entspannte Atmosphäre für ideale Bedingungen, um innere Klarheit zu erlangen. Ziel des "Wegs des Tees" Dado ist es, die Eleganz des Teetrinkens zur Geltung zu bringen und einen Beitrag zu einer gesunden Lebensweise zu leisten. Eine gesunde Lebensweise bedeutet, geistig und körperlich gesund zu bleiben und dabei seinen eigenen Weg zu gehen. Daher ermutigt uns der Dado, einen reinen Geist ohne schlechte Gedanken zu kultivieren und eine dienende Haltung einzunehmen, und erlaubt uns auf diese Weise, Glück und Erleuchtung zu erlangen. Das heißt, man kann den Weg des Tees als eine Art geistige Disziplin definieren. Die Zubereitung des Tees erfordert die größtmögliche Hingabe: er muss an einem trockenen Ort gelagert und sehr sorgfältig gebrüht werden. Erfüllt man diese Bedingungen, kann man mit Fug und Recht behaupten, man habe den Weg des Tees genau befolgt. Viele Menschen verwechseln jedoch den Weg des Tees mit der Tee-Etikette. Um diese beiden genau zu unterscheiden, sollte man damit beginnen, dass der Weg des Tees umfangreicher ist und zudem das Element der Wahrheitssuche beinhaltet. Kurz gesagt, beim Weg des Tees werden Körper und Geist durch den Tee kultiviert. Im Gegensatz dazu konzentriert sich die Tee-Etikette auf die Rituale, die mit dem Teetrinken zusammenhängen. Vor langer Zeit gab es verschiedene Formen der Tee-Etikette, darunter auch die Palastetikette, die buddhistische Etikette und die konfuzianische Etikette. Alle diese Formen legten aber vorrangig Wert auf die zeremoniellen Aspekte und hatten nur wenig mit der Wahrheitssuche zu tun. Das bedeutet, die Tee-Etikette kann ein zentraler Bestandteil des Dado sein, genügt aber nicht, um den Zustand des Dado zu erreichen. Auf buddhistische Weise ausgedrückt, kann man die Tee-Etikette mit der Meditation vergleichen. Diese nimmt zwar tatsächlich eine zentrale Rolle ein, macht aber nicht das Ganze des Buddhismus aus. Nachfolgend nun eine kurze Beschreibung, wie man Gästen den Tee korrekt serviert. Zunächst begrüßen sich Gastgeberin und Gäste höflich, bevor sie sich hinsetzen. Die Gastgeberin entfernt das Tuch, mit dem der Teetisch abgedeckt war, und stellt anschließend die Schale zum Ausgießen des Wassers neben das Tuch. Die Teekanne wird geöffnet, die Serviette aus Tuch mit der rechten Hand aufgenommen und in die linke gelegt. Mit der rechten Hand nimmt die Gastgeberin den Kessel auf und drückt mit der linken Hand leicht auf den Deckel, wobei sie das kochende Wasser in die Schale zum Abkühlen gießt. Es wird nur soviel Wasser hineingegossen, dass es ausreicht, um die Teeschalen der Anwesenden ein wenig anzuwärmen. Die Gastgeberin gießt dann das Wasser aus der Schale zum Abkühlen in die Teekanne. 

Der Deckel wird geschlossen und die Tuchserviette wieder an ihren Platz gelegt. Mit der rechten Hand nimmt die Gastgeberin die Teekanne und gießt das heiße Wasser in die fünf Schalen, beginnend mit der linken. Das Vorwärmen der Schalen dient dazu, den Geschmack des Tees zu bewahren. Wird der Tee in kalte Schalen gegossen, absorbiert die kalte Oberfläche die Wärme des Tees und das Aroma geht verloren. Nachdem sie die Teekanne wieder an ihren Platz gestellt und den Deckel geöffnet hat, nimmt die Gastgeberin die Tuchserviette zunächst in die rechte Hand, dann in die linke Hand, und nimmt anschließend mit der rechten Hand den Kessel. Das darin befindliche heiße Wasser wird in die Schale zum Abkühlen gegossen und die Tuchserviette wieder an ihren Platz gelegt. Nun ist es an der Zeit, den Tee zu brühen. Grundsätzlich gilt, je frischer der Tee, desto besser. Nach dem Öffnen der Packung oder Büchse sollte man den Tee am besten rasch konsumieren. Nachdem man zwei Löffel Tee in die Kanne gegeben hat, wird das Wasser, das in der Schale ausreichend abgekühlt ist, in die Kanne gegossen. Ist das Wasser zum Brühen des Tees zu heiß, ist der Geschmack des Tees nicht mild, sondern eher bitter. Ist die Brühzeit zu kurz, schmeckt der Tee zu weich, ist sie zu lang, wird der Tee wiederum bitter. Beim Tee unterscheidet man die einzelnen Sorten je nach dem Zeitpunkt, an dem die Blätter geerntet wurden (sowie nach der Blattgröße). Jede einzelne Teesorte hat eine andere ideale Brühtemperatur. 

Ujeon, die am frühesten gepflückten Teeblätter, sollten bei 50° Celsius gebrüht werden, die Teeblätter Sejak bei 60-70° Celsius, die Teeblätter Jungjak bei 70-80° Celsius und die Teeblätter Daejak bei 90° Celsius. Während der Tee zieht, sollte das Wasser zum Vorwärmen der Teeschalen in eine bereitstehende Schale zum Wegschütten gegossen werden. Die Gastgeberin nimmt nun die Teekanne in die rechte Hand und öffnet mit dem rechten Daumen leicht den Deckel. Während die linke Hand den rechten Daumen bedeckt, wird der Tee vorsichtig in die einzelnen Schalen gegossen. Man sollte immer daran denken, dass der Tee immer noch zieht, daher sollte man jede Schale zunächst halbvoll und dann erst zur Gänze füllen, damit der Geschmack sich gleichmäßig verteilt. Die Gastgeberin nimmt nun eine Untertasse in die rechte Hand und legt sie auf die Handfläche der linken Hand. Jede Schale wird auf eine Untertasse gestellt und dann dem Gast angeboten. Es ist höflich, mit dem Trinken zu warten, bis jeder seine Schale bekommen hat. Die Teeschale wird mit der rechten Hand gehalten, die linke befindet sich darunter. Der Tee wird in drei Schlucken getrunken, dabei genießt man sein Aroma und seinen Geschmack. Nach der ersten Tasse Tee werden koreanische Teekuchen angeboten, anschließend bietet die Gastgeberin ihren Gäste zwei weitere Male Tee an. Dann wird der Tisch wieder so hergerichtet, wie er zu Beginn aussah, und das Tuch, das zum Abdecken über die Teeutensilien gebreitet wird, signalisiert das Ende der Teeparty. Den Geschmack des Tees zu kennen, bedeutet, die fünf Geschmacksrichtungen des Lebens zu kennen: bitter, süß, herb, würzig und sauer. Da die fünf Geschmacksrichtungen des Tees mit den fünf Sinnen erfahren werden, lassen sie den Teetrinker über das Leben sinnieren. Die Tee-Etikette und der Weg des Tees beginnen mit der inneren Einstellung. Eine dem Tee entsprechende Lebensweise zu führen, bedeutet nicht, sein Wissen über Tee zu erweitern, sondern seinem Leben eine tiefere Dimension zu geben.

 

    Ujon        :   Before 20-25 April
    Sejak       :   21, April – end of April
    JungJak   :   Early of May – Mid. Of May
    DaeJak   :   Mid. May – End. May


** Celadon Grün Tee für 5 teilig **

 

1. Teekanne     2. Teeschlaen  5pcs       3. Teedosen  4. Teedeckeluntertasse

5. Tee Kühler Schale      6. Teewasser Schale       7. Teelöffel     8. Teesieb

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